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Warum Ihre Kanzlei Social Media nutzen sollte

In der heutigen Zeit ist Social Media in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken: Ob bei der jüngsten Generation als Kommunikationsmittel, als Plattform zur Selbstpräsentation und Selbstdarstellung, oder im Geschäftsumfeld zur Kundenakquise und für den persönlichem Kontakt zum Kunden und Mandanten. Plattformen wie Xing, Facebook oder Instagram werden hauptsächlich von Privatpersonen genutzt, aber auch Unternehmen haben mittlerweile den Weg dorthin gefunden.

Im Social Media Marketing geht man davon aus, dass jeder Entscheider und Geschäftsführer und Arbeiter am Ende des Tages ja auch nur ein Mensch ist, der durch seine Social Media Feeds scrollt. So werden Informationen und geschäftliche Hinweise auch über diesen Weg an die Zielgruppe herangetragen, ohne direkt werblichen Charakter zu haben. Unternehmen können so ihre Zielgruppe erreichen, während diese gar nicht arbeitet.

Aber auch zur Selbstdarstellung bietet Social Media die beste Möglichkeit für Unternehmen und Kanzleien: Bekanntermaßen kaufen Kunden lieber dort, wo sie sich auskennen und wo sie das Gefühl haben, mehr über den Anbieter zu wissen. Wie sieht die Kanzlei oder das Unternehmen von innen aus? Welchen Stil bevorzugen sie und wie sieht mein Steuerberater eigentlich aus? Besteht die Kanzlei aus einem großen Team, das fröhlich miteinander den Arbeitsalltag verbringt oder ist es eine one-man-Show? Über regelmäßige Postings haben Sie die Möglichkeit, Ihre Nutzer in den Alltag mitzunehmen, im Gedächtnis zu bleiben und sich aktiv und modern zu präsentieren.

 

Wie kann auch Ihre Kanzlei von Social Media profitieren?

Social Media sollte nicht als Werbeplattform verstanden werden, bei der die Nutzer mit Angeboten und Schnäppchen beschallt werden. Darum geht es nicht. Stattdessen soll eine emotionale Verbindung aufgebaut werden, die nachhaltig und motivierend das Geschäft beeinflusst.

Potenzielle Mandanten werden sich zunächst im Internet nach Ihrer Kanzlei umsehen, ehe sie sich für eine Kanzlei entscheiden. Dies fällt den meisten Menschen vor allem aus den jüngeren Generationen einfacher, als einen Anruf zu tätigen. Somit hat Social Media auch für Kanzleien einiges an Potenzial zu bieten und sollte für die Mandantengewinnung oder zur Imagebildung genutzt werden.

Statistiken zufolge ist jeder zweite deutsche Internetnutzer in sozialen Netzwerken unterwegs. Auf Plattformen wie Facebook, Instagram, Xing, LinkedIn oder Twitter bewegen sich diese tagtäglich mehrere Stunden, um Informationen zu sammeln, Ablenkung zu finden, mit Freunden und Fremden zu interagieren und sich selbst darzustellen.

Hierbei sollte beachtet werden, dass nicht jede Plattform für Sie geeignet sein wird. Es wäre sinnvoll, im Vorfeld zu definieren, welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen und welche Art von Beiträgen veröffentlicht werden sollen.

Facebook und Instagram dienen hauptsächlich der Frage "wer bin ich?"
Hier geht es um Selbstdarstellung, Selbstinszenierung und aktuelle Informationen und vor allem Bilder aus dem täglichen Leben. Gerade Instagram hat seinen Fokus stark auf ansprechende Bilder und kurze Videos gelegt. Sollten Sie also nicht so motiviert sein, regelmäßig frische und hübsche Bilder aus ihrer Kanzlei zu posten, die Sie oder Ihre Mitarbeiter oder das drumherum zeigen, könnte es auf Instagram schwer werden, neue Nutzer zu gewinnen. Facebook hat sich bereits auch für Unternehmen als wichtige Plattform etabliert, da dort alle Geschäftsrelevanten Informationen zusammen getragen werden können. Außerdem ist die Zielgruppe von Facebook mittlerweile sehr breit gefächert und enthält von der jungen Generation bis hin zum Geschäftsführer ü60 die verschiedensten Mitglieder. Instagram hingegen ist auf Jugendliche und junge Erwachsene ausgerichtet.

YouTube ist für Sie nur interessant, wenn Sie über viel Videomaterial verfügen. Auf YouTube geht es hauptsächlich darum, den Nutzern zu zeigen, "wie etwas gemacht wird oder wie etwas ist". Ein schönes Image Video, kurze Statements der Kanzleiinhaber per Video, Tutorials und Erklärungen im Videoformat oder Einblicke in die Kanzlei können hier gut dargestellt werden, benötigen aber deutlich mehr Aufwand, Zeit und Kosten als ein Posting im Text und Bildformat. Dennoch haben sich hier bereits einige Anwälte und Steuerberater etabliert, die Ihre Zuschauer auf sympathische Weise via Video über rechtliche Fragen und Thematiken aufklären.

Xing und LinkedIn sind Karriereportale, die Mitgliedern die Möglichkeit bieten, sich als Arbeitgeber oder herausragender Arbeitnehmer darzustellen und so die Karriere unterstützen. Sie dienen dem fachlichen Austausch oder der Mitarbeitersuche und Mitarbeiterwerbung. Darüber hinaus präsentieren sich hier Experten mit ihrem Wissen und diskutieren Neuigkeiten aus Wirtschaft und Politik.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Plattformen wie Twitter oder tiktok. Twitter hat ursprünglich als Textportal begonnen. Hier besteht die Besonderheit, dass Beiträge kurz und knackig gehalten werden müssen, Bilder sind eher zweitrangig. Tiktok hingegen ist ein Portal, dass ich hauptsächlich an junge Menschen richtet und über kurze Videos Unterhaltung bieten soll.

 

Wie Sie Social Media in der Kanzlei konkret umsetzen

Bei der Wahl der richtigen Plattform sollten Sie beachten, dass gerade Aktualität und schnelle Reaktion in den Sozialen Medien wichtig sind. Ihre User wollen am liebsten tagesaktuell wissen, was los ist und was sie gestern gesehen haben, ist heute vielleicht schon wieder unrelevant. Wichtige News zu Änderungen im Recht o.ä. sollten da nicht zu lange auf sich warten lassen. 

Im besten Falle sollten Sie hierfür eine/n eindeutige/n Verantwortliche/n festlegen, die/der sich um den Social Media Auftritt der Kanzlei kümmert und diese Zeiten auch im alltäglichen Geschäft unterbringen kann. Wenn Sie nicht so viel Zeit in Ihren Online-Auftritt stecken wollen, können Sie hierfür auch Dienstleister beauftragen, die in Ihrem Namen oder unter Ihren Profilen Social Media Beiträge nach Absprache verfassen und veröffentlichen. Sollte auch das nicht in Frage kommen, können Sie alternativ die Zeit hierfür auch in eine eigene Webseite investieren. Diese ist zwar nicht ganz so nah am Mandanten und auch nicht so aktuell wie Social Media, kann Ihr Kanzleimarketing aber dennoch nach vorne bringen.

 

Ein Konzept für ein gutes Kanzleimarketing in den sozialen Medien wäre beispielsweise folgendes: 

Die Kanzlei veröffentlicht auf Facebook Neuigkeiten und Infos mit Text und Bild, bei denen Einblicke in die Kanzlei ermöglicht werden oder auch Neuerungen im Bezug auf rechtliche Fragen angesprochen werden. In den Kommentaren können Sie zudem mit Nutzern über Ihre Beiträge diskutieren und damit Ihr fachliches Know-How beweisen. Auf Instagram könnten sie zudem mit weiteren ästhetischen Fotos Ihr Image als moderne und lebendige Kanzlei unterstützen. Bilder aus dem täglichen Leben geben den Mandanten die Möglichkeit, sie als Mensch wahrzunehmen und eine persönliche Bindung zu Ihnen aufzubauen. Einmal im Monat fassen Sie schließlich die Änderungen und Neuerungen in einem 3-minütigen Video kurz zusammen und veröffentlichen dieses auf YouTube.

Hierbei ist es wichtig, zwar kompetent aufzutreten, aber dennoch auch menschlich und einfach zu bleiben. In den sozialen Netzwerken möchte sich kein User mit Paragraphen oder komplexen Fachbegriffen auseinandersetzen. Indem Sie eine simple Sprache verwenden und kurz und knackig auf Fragen Ihrer Mandanten reagieren oder Tipps geben, können Sie sympathisch und menschennah auftreten. Dabei ist gerade bei den Videoportalen interessant, dass es längst nicht mehr um die Qualität der Videoaufnahmen geht, sondern rein um den Inhalt und Gefühl, das vermittelt wird. Dies schaffen mittlerweile auch einfache Videoaufnahme per Handy.

Aber Achtung: So viele Vorteile die Nutzung von Social Media für eine Kanzlei auch bieten kann, sollten Sie immer im Hinterkopf beachten, dass der Auftritt sachlich bleiben muss und den rechtlichen Vorgaben für das Kanzleimarketing entsprechen sollte.

Interesse geweckt? Folgen Sie uns auf den Sozialen Medien und lassen Sie sich inspirieren!

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