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Corona: Kann IT-Branche die Pandemie-Folgen hinter sich lassen?

Wie hat Corona die IT-Branche beeinflusst – konnte der durch Homeoffice und Co. gesteigerte Bedarf an funktionierenden IT-Lösungen in bessere Umsatzzahlen umgemünzt werden? Und wie verhält es sich mit der Besetzung offener Stellen? Erhalten Sie einen Überblick.

Corona und die IT-Branche – trotz des durch die Pandemie stark angestiegenen Bedarfs nach digitalen Lösungen für den Arbeitsalltag und das Privatleben hat die Krise auch im Bereich der Informationstechnologie Spuren hinterlassen. Welche Folgen die Corona-Pandemie für die IT-Branche hat und ob Erholung in Sicht ist, lesen Sie in diesen Zeilen.

IT-Branche: Führte Corona 2020 zu Stagnation?

Die IT-Branche konnte trotz Corona allein in Deutschland 2020 einen Jahresumsatz von 95,5 Milliarden Euro verbuchen (Quelle: Bitkom/IDC/EITO). Das war immer noch ein neuer Rekordwert, allerdings lag er nach einem Jahrzehnt konstanten Wachstums nur noch minimal über dem Vorjahreswert von 95,2 Milliarden Euro. Hier war also zum ersten Mal seit langer Zeit ein signifikanter Einbruch zu sehen. Im Bereich Software und gerade bei den IT-Services wurde ein Rückgang verzeichnet, während der Umsatz mit IT-Hardware dank eines Wachstums um 1,8 Milliarden auf insgesamt 29,9 Milliarden sogar stärker anstieg als im Vorjahr.

Corona-Folgen könnten IT-Branche 2021 zu Rekordjahr verhelfen

Der Verdacht, dass die wirtschaftlichen Corona-Folgen der IT-Branche 2020 geschadet haben, liegt nahe. Viele Unternehmen mussten im ersten Jahr der Pandemie deutliche Umsatzeinbußen und Verluste verzeichnen, was die Auftragslage veränderte. Für 2021 ist allerdings ein deutlicher Aufschwung in Sicht. Laut aktueller Prognosen soll 2021 für die fast 100.000 deutschen Unternehmen in der Informationstechnik erstmals die Umsatzmarke von 100 Milliarden Euro fallen.

Weltweit zeichnet sich für 2021 und 2022 ebenfalls ein Trend hin zu mehr Ausgaben für die IT ab: Laut Gartner Inc., einem renommierten Anbieter von Marktforschungsergebnissen, sind für die Jahre 2021 und 2022 jeweils Ausgaben von etwa 4,2 und 4,5 Billionen US-Dollar zu erwarten – ein deutliches Plus gegenüber den Vorjahren. 2020 wurden weltweit etwa 3,9 Billionen Dollar in IT investiert.

Corona verändert Arbeit in IT-Branche

Corona hat in der IT-Branche jedoch auch abseits der Umsatzzahlen zu Veränderungen geführt. So gab es zwischen 2020 und 2021 trotz der hohen Nachfrage nach IT-Dienstleistungen einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen bei IT-Fachkräften. Die Gesamtquote lag mit 3,2 Prozent zwar immer noch nahe an der Vollbeschäftigung, dennoch zeigt der Wert: Auch die eigentlich als krisenresistent beurteilte IT-Branche hat unter Corona gelitten.

Gleichzeitig dauert es immer länger, Stellen in der IT-Branche adäquat zu besetzen. Durchschnittlich 182 Tage, also ziemlich genau sechs Monate, dauert es derzeit, bis eine offene Stelle geschlossen werden kann. Dies kostet Geld und kann unter Umständen sogar dazu führen, dass Unternehmensziele in Gefahr geraten, wenn etwa die IT-Betreuung oder die IT-Sicherheit durch einen Mangel an internen Kräften nicht mehr dauerhaft gewährleistet werden kann.

Hier können gerade kleine und mittelständische Unternehmen, die auf eine funktionierende IT-Infrastruktur angewiesen sind, durch IT-Outsourcing entstandene Lücken schließen und auf die Expertise von Anbietern wie LANOS vertrauen. Wir unterstützen Sie in Ihrer wichtigen Arbeit und entwickeln individuelle IT-Lösungen für Sie.